Jamming2006

PITB XII – Das Resümee eines geilen Wochenendes:
 

Die transzendentale Tanz-Zentrale

Der Tschechen-Wahnsinn und ein kleiner Tscheche mit Mütze, der gar keiner ist. Eine Polizeiuniform, alte Bekannte und neue Gesichter. Himmelfahrt hat mittlerweile einen Namen - PITB.

 

Doch der Reihe nach. Wir haben befunden, es wäre gut ein wenig zu warten, bis dieses hier geschrieben ist. Zu gewaltig waren die Eindrücke in Plauen. Erst mal setzen lassen. Nun ist es doch endlich geschafft. Aber wie wir ja alle wissen, Deadheads sind tolerant und vor allem sehr geduldig. Der Dank ist euch gewiss…

 

Der Donnerstag beginnt mit Stress

 

Zuerst die guten Nachrichten. Der Ralph hatte einmal keine Probleme mit der Eisenbahn und

der „Glubb“ hat die Relegation geschafft. Die schlechten? Nun es gibt keine, nö! Jedoch, der

Donnerstag begann etwas stressig. Die Fraktion Eidgenossen hat uns einmal mehr auf der

Autobahn gelehrt wer das schnellere Auto hat. Wusch und weg waren sie.

 

Fußball, ja da war auch noch wieder Fußball. Es ist bereits ein straffes Programm. Die übliche Riege macht sich auf den Weg in die Sportsbar. Wir kennen uns in Plauen ja schließlich aus. 1:0 na also, das ist doch schon ein guter Anfang. Die Pflicht erfüllt. Jetzt konzentrieren wir uns wieder auf die Kür. Haben wir eigentlich schon alle begrüßt? 

 

Der Tscheche der gar keiner ist

 

Und noch mal ruft die Pflicht. Ich muss noch was arbeiten. Schiele im Biergarten über meinen Laptop, sozusagen das „Großhirn zum Verreisen“, und frage den kleinen Mann mit der großen Mütze ob er Tscheche sei. Nein, war er nicht, es war Billy Goodman. Ein kleiner Fauxpas meinerseits, herzlich willkommen an Bord mei Gudsder! Ja und dann, dann wurde es wieder spät. Norbert sei Dank, damit das an dieser Stelle auch mal gewürdigt wird, die Aftershow-Party war vom Allerfeinsten.

 

Es kommen noch mehr Leute

 

Das Tag-Nacht-, das Zeit-Raum-Gefühl im Malzhaus, es ist wieder mal nach dem ersten Abend dahin. Man wälzt sich aus dem Gewölbe, die Vögel schreien schier. Komatöser Schlaf steht um diese Zeit an der Tagesordnung. Und kaum hat man die Augen wieder auf, sind noch mehr bekannte, und natürlich auch unbekannte, Gesichter aufgetaucht. Mein Gott, schon wieder ein endloses Hallo.

 

Schluss, jetzt wird regeneriert. Die Fraktion Suisse hat wieder ihr kuscheliges Zelt aufgebaut, es ist eh kalt an diesem Wochenende. Nur, gelingt es sich bei einer Ladung Schweiz zu erholen? Es klappt nicht wirklich. Die Erfahrung sollte lehren. Ach egal, schön ist es hier. Und kaum laut gedacht, geht es aber auch schon wieder unten weiter. Das Gewölbe lebt.

 

Kein Durchkommen mehr an der Theke, die Tschechen haben die Bar erobert. Tobi stemmt den Laden. Afterparty, die Vögel schreien, Norbert gibt sein Bestes. Aber das hatten wir ja schon…

 

Samstag – Cooltourtag

 

Ja da hat sich doch die Beate mal was Schönes ausgedacht. Ein Ausflug ins Staatstheater. So richtig mit Backstage und allem Pipapo. Früher Nachmittag, eine göttliche Zeit. Da sollten selbst die letzten Nachtschwärmer ihre Augen wieder offen haben. Ein gemütlicher Spaziergang, eine nette und zudem kompetente Führerin. Herz was willst du mehr.

 

Und mein zweiter Fauxpas, ich konnte ja nicht wissen. Auf meine Frage wo denn die Souffleuse säße, antwortet Steffi, die Führerin, „komisch, alle Herren in ihrem Alter fragen danach als erstes“. Uppps, reingetappt. Danach die Schminke und der Klamottenfundus – grandios. In der „Herrenabteilung“ schwanke ich zwischen Kürassier-Uniform und Polizei-Lederjacke. Ich kann mich einfach nicht entscheiden.

 

Der einzige Wermutstropfen an diesem Ausflug, Anneliese, Olli und ich durften nicht auf die Bühne. Das wäre die Krönung gewesen. Improtheater auf der Staatsbühne. Na gut, dann wackeln wir halt wieder zurück ans Malzhaus. Die Schweiz hat es sich auch schon gemütlich gemacht, auch schon wurscht, wir gesellen uns hinzu.

 

Kuschelig warm eingejullt und trotzdem total geczecht

 

Tja, schöne Scheisse. Wo bin ich hier nur wieder hingeraten? Der frühe Wurm der fängt den Vogel. Bekäme der Wurm jetzt Flügel wäre er noch schneller. Die zweite Maus, sie heißt Harald (wobei jetzt Namensgleichheiten rein zufällig wären), kriegt den Käse. Die ersten Vögel schlafen schon wieder…

 

Was wird das denn? Der Autor dieses Artikels distanziert sich in aller Form von diesen Äußerungen, sie stammen von Günther. Soll sich der doch mal den schwarzen Peter überstülpen. Ach Günther mach einfach weiter so. Du wirst schon sehen wo das endet. Wir zitieren nur.

 

Von den Schwierigkeiten so einen Abend zu beenden

 

Ja ich weiß ich wiederhole mich, Afterparty, es wird wieder hell, diese unzähligen Vögel mit ihrem endlosen Geschrei. Tobi und ich hauen uns die Nacht mit einer Flasche „Pfeffi“, inzwischen schon ein Ritual, um die Ohren. Tobi finde ich am nächsten morgen in einer Art Leichensack auf der Bühne wieder, Hauptsache das Haus verliert nix.

 

Fazit: es war wieder ein wunderschönes Wochenende mit nur glücklichen Gesichtern. Zufriedene Menschen jeder Couleur, Plauen und sein PITB ist eine Marke für sich. Bis zum nächsten mal, wir freuen uns. Gerne kommen wir wieder. Aber jetzt müssen wir erstmal heim, der „Glubb“ spielt schließlich noch…

 

Micha